Rundbriefe zur Kammerwahl
  • FÜR DIE ZUKUNFT UNSERES BERUFES

    Für die Zukunft unseres Berufes ist die Wertschätzung der zentralen Rolle von Architektinnen und Architekten in der Pflege und Weiterentwicklung der Baukultur entscheidend. Wir setzen uns für eine Würdigung unserer Leistungen ein und fordern bessere Arbeitsbedingungen – überzeugt und überzeugend.

  • „Die Themen, die uns bewegen, sind für den gesamten Berufsstand relevant. Deshalb nehmen wir den Dialog auf zu anderen Verbänden und zu nicht verbandsgebundenen Architektinnen und Architekten. Mit offener und kooperativer Zusammenarbeit wollen wir die Kammer gemeinsam mit Landschaftsarchitekten, Innenarchitekten, Stadtplanern und anderen wieder in Schwung bringen.“ 

    Karlheinz Beer
    Spitzenkandidat, Listenplatz 1

     

     

  • „Wir stellen fest, dass sich die Rahmenbedingungen für unsere Berufsausübung stetig verschlechtern. Der Zugang zu öffentlichen Aufträgen wird durch die unangemessene Anwendung der Vergaberegeln für kleinere Büros fast unmöglich. Die Haftung für Risiken, die wir nicht zu verantworten haben, übersteigt zunehmend unser Leistungsvermögen. Wir kämpfen für den Erhalt unserer kleinteiligen Bürostruktur als Rückgrat einer qualitätvollen und vielfältigen Baukultur und als leistungsfähige Säule in der Wertschöpfungskette von der Konzeptentwicklung bis zur Umsetzung.“ 

    Walter Landherr
    Listenplatz 11

  • FÜR EINE AKTIVE KAMMER IN UNSEREM INTERESSE

    Eine aktive Kammer vertritt die Interessen ihrer Mitglieder, vermittelt deren Leistungen in der Gesellschaft und gestaltet die Zukunft des Berufsstands mit. Wir wollen der Kammer mehr Gehör verschaffen – intelligent, hartnäckig und wirkungsvoll.

  • „Die Bayerische Architektenkammer muss in der Lage sein, ihre gesetzlichen Aufgaben zu erfüllen, also berechtigte Belange und Interessen unseres Berufsstandes zu unterstützen und zu fördern. Zur Lösung von Problemen müssen die Argumente zielorientiert, fundiert und so deutlich vorgetragen werden, dass sie auch gehört werden.“ 

    Georg Brechensbauer
    Listenplatz 4

  • FÜR DIE ANGESTELLTEN

    Angestellte Architektinnen und Architekten brauchen Sicherheit und Entwicklung, Rückhalt und Herausforderung. Wir unterstützen sie dabei, ihre Ansprüche durch- zusetzen – mit Nachdruck und Teamgeist.

  • „Angestellte Architektinnen und Architekten sind das Rückgrat der Baukultur. Bei Freischaffenden oder im öffentlichen Dienst beschäftigt, leisten sie einen erheblichen Beitrag im Planungsgeschehen. Sie tragen eine hohe Verantwortung für die ihnen anvertrauten Projekte oder Tätigkeitsfelder und setzen sich mit großem Engagement für das Gelingen der Vorhaben im Sinne aller Beteiligter ein.“

    Andreas Emminger
    Listenplatz 17

  • FÜR EINE GUTE AUS- UND FORTBILDUNG

    Eine gute Aus- und Fortbildung versetzt junge Architektinnen und Architekten in die Lage, ihren angestrebten Beruf erfolgreich auszuüben. Wir sind an ihrer Seite, wenn es darum geht, diese essentiellen Voraussetzungen zu schaffen – konsequent und verlässlich.

  • „Obwohl EU-weit die Mindeststudiendauer für die Architekturausbildung bei fünf Jahren liegt und diese Ausbildungsziele im Bologna Prozess so angelegt wurden, sucht Deutschland einen Sonderweg, um an einer vierjährigen Ausbildung als Alternative fest zu halten. Somit wären wir zusammen mit Litauen der einzige europäische Mitgliedsstaat, der künftig auf ein niedrigschwelliges Bildungsniveau als Voraussetzung für den Zugang zum Berufsstand setzt. Das ist weder sinnvoll noch erstrebenswert.“ 

    Lydia Haack
    Listenplatz 2

  • FÜR EINE LEBENDIGE Planungs- und Baukultur

    Eine lebendige Planungs- und Baukultur entsteht aus der engagierten Diskussion um Qualität, dem Mut zu Innovation und der Stärkung von Vielfalt. Wir kämpfen dafür, dass die Baukultur nicht den Sachzwängen zum Opfer fällt – leidenschaftlich und realitätsnah.

  • „Wir erleben derzeit starke Veränderungen und Umbrüche. Beispielhafte Stichworte sind Energiewende, Migration und Digitalisierung. Eine wirkliche Planungs- und Baukultur bezieht dies bewusst in Gestaltungsprozesse von Städten, Landschaften und Stadtlandschaften ein. Wir engagieren uns für einen öffentlichen und politischen Bewusstseinsprozess in den Regionen und auf Landesebene.“ 

    Jörg Heiler
    Listenplatz 3

Kammerwahl 2016
11.04.–29.04.